Leerstandsmanagement

Bad Salzunger Innenstadt

Überall in der Bad Salzunger Innenstadt fallen sie ins Auge: Banner an Immobilien mit der Aufschrift „Ich will auch in die Kur“. Dahinter steckt ein kommunales Förderprogramm, das es der Stadt ermöglicht, die Eigentümer leer stehender Gebäude mit Städtebaufördermitteln – zusätzlich zu Fördergeld von Land und Bund – zu unterstützen.

Betreut wird das Programm von der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklung DSK, die seit einigen Jahren den Auftrag hat, den Leerstand in der Stadt zu analysieren und zu verringern – Leerstandsmanagement heißt das im Fachjargon.

Abriss und Sanierung für eine schönere Stadt

Bereits zehn Gebäude wurden ins Förderprogramm aufgenommen, unter anderem in der Kurhausstraße, am Nappenplatz, in der Pestalozzistraße, in der Ratsstraße und in der Friedrich-Eckardt-Straße. Ein Teil der Gebäude wird – komplett oder teilweise – abgerissen, weil eine Sanierung sich wirtschaftlich nicht mehr lohnt. Beim Rest werden Gebäudeteile – Fenster, Fassade oder Dach – saniert.

40 bis 50 Prozent der Kosten übernehmen die jeweiligen Eigentümer, der Rest wird gefördert: Zwei Drittel von Bund und Land, ein Drittel von der Stadt.

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