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Nistkästen für den Rathenaupark

Zur Umgestaltung des Rathenauparks hatte die Stadtverwaltung ein faunistisches Gutachten eingeholt, um die Eingriffe naturschutzrechtlich zu bewerten. Danach sollten 13 Nistkästen für Kleinvögel und 10 Fledermausquartierkästen angebracht werden, um den Tieren den Umzug zu erleichtern.

Mario Wetzel und Mario Müller, Baumkontrolleure im städtischen Bauhof, haben die Kästen jetzt angebracht. Dabei mussten sie genau überlegen, an welche Bäume und in welcher Höhe die Nistkästen angebracht werden können. „An Buchen zum Beispiel gehören keine Nisthilfen“, erklärt Mario Müller.

Gebaut wurden die Kästen vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), Ortsgruppe Bad Liebenstein. Sie sind sogar extra mit einem Marderschutz versehen, damit die Brut nicht gefährdet wird.

Vor dem Fällen der Bäume wurde untersucht, ob Eichhörnchen-Kobel bewohnt waren oder nicht. Zwei Bäume mit bewohnten Kobeln sind stehen geblieben. Laut Gutachten „ist der verbleibende Baumbestand im Rathenaupark für die vorkommende Eichhörnchenpopulation als Ausweichfläche“ ausreichend.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit den Nistangeboten und Fledermaus-Kästen die vorhandene Population von Singvögeln und Fledermäusen erhalten können“, sagte Bürgermeister Klaus Bohl.

24.03.2021

© Frank Bösenberg E-Mail

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