Barrierefreiheit in Bad Salzungen


Ein Musikus auf unserem Marktplatz ; er scheint sich ausnehmend wohl zu fühlen in unserer schönen Kurstadt




Schon mal im vorab zur Information für unsere Bürger, Urlaubs- und Kurgäste ...

...zu unserem Rathaus,

in dem sich auch das Bürgerbüro befindet, welches von der Ratsstrasse her barrierefrei und ohne fremde Hilfe erreichbar ist. Und dies ganz ohne Klingel und Sprechanlage, ganz einfach mittels eines außen angebrachten Türöffners.
Hier finden u.a. die Sprechtage des Behindertenbeauftragten der Stadt 14 - täglich jeden 2. und 4. Donnerstag des Monates statt.
 

... zu unserem Prunkstück, dem Burgsee,

welcher rundum ( ~ 1.200 m ) durchweg rollstuhlgerecht und ohne fremde Hilfe befahrbar ist.
Es muß wohl einem Jeden das Herz aufgehen, wenn er vom Markt her kommend im Rollstuhl über die Seespforte den Burgsee erreicht und die Wasserfontäne mit den Tret- und Ruderboten entdeckt. Wem das noch nicht genügt, rechter Hand die Schnepfenburg mit den Burgterrassen und ganz oben die seit diesem Jahr über den Kirchplatz barrierefrei begehbaren Amtsgerichtsterrassen mit dem schönsten Ausblick in unserer Stadt, dem Blick auf den Burgsee, die Asklepios - Kliniken und die Uferpromenade.

Bei einem Seerundgang können Sie im Cafe und Restaurant " Calabria " ( von der Seepromenade aus mit dem Rollstuhl zugänglich ), im Kurhausrestaurant ( erreichbar von der Seestrasse aus, etwas abseits gelegen von der Seepromenade,  über mit einer Rufeinrichtung versehenen Schranke ) oder im
" Haunschen Hof " ( vom Marktplatz her ) gemütlich Speisen und Getränke zu sich nehmen.
Und das Kellergewölbe im Haunschen Hof, Domizil des Kulturvereines von Bad Salzungen, ist mit einem Treppenlift ausgestattet.

Also alles auch mit einem Rollstuhl bequem zu erreichen.

Für Rollstuhlfahrer zugängliche Toiletten befinden sich vom Markt her kommend rechter Hand in ca. 100 m Entfernung an der Burgseepromenade, im " Haunschen Hof " und im Kurhausrestaurant.
Seh- und hörgeschädigte Bürger werden in der Zukunft auch bedacht, indem mit der Marktplatzneu- und Umgestaltung dann auch geeigneten Oerientierungshilfen geschaffen werden sollen. 

... zu unserer Stadt- und Kreisbiblothek

in der Kurhausstraße. Diese ist insoweit barriererefrei, als dass die Räumlichkeiten im Erd- und mit einem Fahrstuhl in das Obergeschoß für Rollstuhlfahrer erreichbar sind. Selbstverständlich befindet sich auch eine Behindertentoilette im Erdgeschoß. Sehschwache Menschen können sich Bücher in großer Schrift aus einem Regal entnehmen, schon mal lesen und auch ausleihen.


 Der Aufzug
 Die Toilette
 Regal mit Büchern
 Druck in Großschrift



Soweit, so gut.
 
An ausführlicheren Informationen und informativem Bildmaterial wird derzeit noch eifrig gearbeitet und wird demnächst auf dieser Seite ergänzt und eingestellt. 

... zu unserem Bahnhof

dem absoluten Sorgenkind unserer Stadt.
Der ist nämlich weder attraktiv und schon garnicht barrierefrei. Kurzum, einer Kur- und Kreisstadt absolut unwürdig. Es mehren sich gar Stimmen, die von einem Besuch ( mit der Bahn ) unserer Stadt abraten oder sich umgehend wieder verabschieden möchten. Nicht nur ich frage mich, was es denn nutzt, wenn unsere Innenstadt mit Burgsee und dem angenehmen drumherum immer attraktiver und schöner wird, wenn der erste Eindruck, und der beginnt in der Regel an einem Bahnhof, so niederschmetternd ist. Unzählige Initiativen, wie z.B. die der " keinwegzumbahnsteig4.de " konnten bisher nichts, aber auch rein garnichts bewirken. Denn, es bewegt sich ganz einfach nichts.
Momentan, und dies ist äußerst frustrierend für mich als Behindertenbeauftragter der Stadt, muß allen Meschen mit Behinderungen, aber auch Müttern oder Vätern mit Kleinstkindern im Kinderwagen, auch älteren Meschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, eigentlich allen Bürgern, welche u.a. mit schwerem Gepäck per Bahn anreisen möchten, ganz einfach davon abraten. Man muß es so deutlich sagen : es ist für diesen Personenkreis auf diesem Wege nicht möglich, unsrere Stadt zu besuchen.

Dieser Personenkreis ist ausgegrenzt !


Eine schnellere Lösung, als bisher von der DB für 2013 angekündigt, ist dringend geboten, jedoch nicht in Sicht.

So bleibt momentan nur der Hinweis, unsere schöne Stadt mit dem Auto oder dem Bus zu besuchen. Es sollte sich niemand wegen unseres Bahnhofes davon abhalten lassen !

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