Aktivitäten des Behindertenbeauftragten


WerraEnergie Stadion

Wie aus der örtlichen Presse zu entnehmen war, findet am 13.10.2012 die offizielle Eröffnung des sanierten Stadions statt. Ich als Behindertenbeauftragter der Stadt war von Anfang an in die Projektierung mit einbezogen. Ergebnis ist, dass die barrierefreie Nutzung als Zuschauer gewährleistet ist. Ich möchte hierfür der Stadt und dem Projektantenim Namen aller betroffenen potentiellen Zuschauern ein Lob aussprechen.


Burgseepromenade


In der kommenden Bootssaison wird es möglich sein, dass auch Rollifahrer mal auf dem Burgsee mit einem speziell geeigneten Tretboot und in Begleitung einer " Tretperson " mal schippern können. Möglich ist dies, weil alle beteiligten Personen, wie der Pächter und alle Entscheider, wie unser Bürgermeister, Herr Klaus Bohl und der Mitarbeiter des Hauptamtes, Herr Minge, dem Vorhaben von Anfang an positiv zugeneigt waren und es auch tatkräftig unterstützten.

Den Hauptanteil der Finanzierung übernimmt die Stadt Bad Salzungen, auch der Rotary Förderverein und der Lions Club spendeten dankenswerterweise jeweils 500 €.

Das sicherheitstechnisch speziell gefertigte Boot ist im Hause, im Frühjahr muß noch der Bootssteg realisiert werden, wozu sich der Leiter des Bauhofes, Herr Zagermann, bereits bekannt hat.

So erwarten wir schon sehnsüchtig das Frühjahr, den Beginn der Bootssaison und den ersten Rollipassagier. Gespannt werden wir sein auf dessen Eindrücke.


Patenschaft mit der Paul - Geheeb Schule

Der Sprechtag am 25.11.2010 findet in der Zeit von 10°° - 12°° Uhr erstmals in der " Paul - Geheeb Schule " statt. Anlass ist eine Art von Patenschaft, welche der Behindertenbeauftragte mit genannter Einrichtung vereinbart hat.

Die Leiterin, Frau Donath, gab mir mit auf den Weg, sie bei folgenden Problemen aktiv zu unterstützen :
  • Lösung des Parkplatzproblemes für Eltern und Angestellte der Einrichtung ( der Kontakt dazu mit dem Landratsamt ist bereits aufgenommem )
  • Hilfe bei der Suche nach Ausbildungsplätzen ab dem Schuljahr 2010
  • regelmäßige Sprechtage mit Schülern und Eltern in der Einrichtung

Broschüre " Barrierefreies Bad Salzungen "


Wie versprochen im Tätigkeitsberich vom 01.03.2011 , erfolgte am am 10.05.2011 der Startschuss für die Erstellung der Broschüre " Barrierefreies Bad Salzungen ".
Die Auszubildenden Schüler der Stadtverwaltung Bad Salzungen, Jeannine Klementa, Tobias Kister und Kevin Luther, werden im Rahmern ihrer Ausbildung und in einer anzufertigenden Projektarbeit zunächst die Objekte
  • Rathaus
  • Bibliothek
  • Seepromenade mit Amstgerichtsterassen

anhand eines Erfassungsbogens bezüglich der Barrirerefreiheit aufnehmen und damit die Grundlagen für eine Einstufung schaffen. Im Weiteren werden weitere Objekte des Verantwortungsbereichers der Stadtverwaltung hinzukommen.
Ziel der Projektarbeit ist, am Ende des Jahres eine druckreife Version vorzulegen, welche auch dann wiederum die Möglichkeit bietet, in ca. 2 - 3 Jahren in die Broschüre der Thüringer Tourismus GmbH " Barrierefreies Thüringen " erstmalig ( ! ) aufgenommen zu werden.
Desweiteren wird die Broschüre im Internet allen Menschen mit Behinderungen das Gefühl vermitteln, in unserer schönen Kur- und Kreisstadt herzlichst willkommen zu sein.


Marktplatz - Neugestaltung


Schwerpunkte der aktiven Begleitung des Bauvorhabens werden sein :
  • Kontrolle der Einhaltung der DIN 18040 Teil 1 ( Barrierefreies Bauen im öffentl. Bereich )
  • Berücksichtigung des Handbuches " Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung " ( Baustellen )
  • Unvermeidbare Borde dürfen nicht höher als 3 cm , maximal jedoch 5 cm sein
  • Sind taktile Aufmerksamkeitsfelder für Blinde und sehschwache Menschen vorgesehen ?
  • Taktile Aufmersamkeitsfelder sind gekennzeichnet durch Hell / Dunkel Kontraste bzw. unterschiedliche Farbgestaltung im Gehwegbereich.
  • Auch weisen wechselnde Oberflächengestaltung grob / fein den betreffenden Personenkreis auf mögliche Hindernisse hin, wie z.B. Treppen, Poller, Geländer, Absätze bzw. Vertiefungen.
  • Ganz wichtig sind diese an Gefahrenstellen, wie z.B. der Übergang von einem Fußgängerbereich in eine von Strassenverkehr belasteten Bereich, zu Gewässern und Abhängen.
  • die Verlegung des Pflasters muß fugenfrei und mit vermeidbaren Absätze, also möglichst übergangslos, erfolgen
Wichtiger Hinweis :
Alle ( ! ) Bürger der Stadt sind hiermit aufgefordert, Hinweise und Kritiken bezüglich der Barrierefreiheit, über meine Person mit der Bitte um Weiterleitung an die Verantwortlichen der Baumaßnahme zu richten.

Teilnahme an der Feierstunde " 20 - Jahre Lebenshilfe eV
"

Am 21.05.2011 fand in den Werkstätten der Diakonie " Am Lindig " eine Feierstunde statt, zu der ich als Behindertenbeauftragter der Stadt eingeladen war.
Es ist beeindruckend, mit welchem Fleiß, mit welcher Hingabe und allem voran Freude sich die Vereinsmitglieder den behinderten Menschen und auch deren Eltern zuwenden und sich um sie kümmern.
Ich selbst habe viel Neues erfahren und werde den Kontakt auch weiterhin pflegen, damit ich noch intensiver mit den Problemen geistig behinderter Menschen in Berührung komme. Ich habe darum gebeten, zu einer Vorstandssitzung einmal eingeladen zu werden.

Teilnahme am Seminar " Bauliche Gefahrenabwehr und Barrierefreiheit " am 09.06.2011 auf Schloss Ettersburg
Teilnahme am Seminar " Barrierefreies Bauen / DIN 10040 Teil 1 + 2 " am 09.11.2011 in Erfurt
Teilnahme am Seminar " FreiRäume ", barrierefreie Außenraumgestaltung " am 10.09.2012 auf Schloß Ettersburg

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