Aktuelle Informationen des Behindertenbeauftragten

 


Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05.05.2013

Erstmals während meiner Amtszeit seit 2009 beteiligten wir uns aktiv an der Gestaltung dieses europaweit ausgerufenen Aktionstages. Wir haben uns dazu entschieden, diesen Tag gemeinsam mit der Diakonischen Behindertenhilfe Schmalkalden / Meiningen im neu errichteten Gebäude auf dem Marktplatz in Bad Salzungen zu gestalten. Unsere Bedenken, dass uns dieser Tag mißglücken könnte, weil der Marktplatz zur Zeit eine einzige Baustelle ist, waren unbegründet. Die " Hütte " war rappelvoll, wie man so sagt und der Besucherstrom riss nicht ab. Mit Hilfe des durch die " Aktion Mensch " kostenfrei bereit gestellten Informationsmateriales, der aktiven Unterstützung der Stadt Bad Salzungen und der Diakonischen Behindertenhilfe konnten wir ein atraktives Programm über den ganzen Tag hin anbieten. Unser gemeinsames Ziel war es, betroffene und nicht betroffene Menschen zusammen zu führen, dazu anzuregen, gemeinsam etwas zu unternehmen. Das ist uns außergewöhnlich gut gelungen. Wir haben uns vorgenommen, das " Cafe mit Herz " auch weiterhin für Begnungen dieser Art zu etablieren. Der Ort und die Räumlichkeiten sind dazu geradezu angetan. Der Dank gilt allen Helfern, alle aufzuzählen, geht hier nicht. Im nächsten Jahr möchte ich erreichen, dass alle Vereine und Institutionen, welche sich für die Belange für Menschen mit Behinderungen in unserer Stadt einsetzen, diese Tag gemeinsam, auf unserem dann neu gestalteten Marktplatz, begehen werden. 
 

Sprechtage


Der nächste Sprechtag findet am 14.06. und am 28.06.2013 wie immer in der Zeit von 14°° - 16°° im Bürgerbüro des Rathauses statt. Die nächsten stets im gewohnten Rythmus dann wieder jeden 2. und 4. Donnerstag des Monats.
Sprechtage außerhalb dieser Zeiten in Einrichtungen der Stadt werden spontan mit den Leitern / Leiterinnen abgestimmt und auf dieser Seiten bekannt gegeben.

Der nächste Sprechtag findet am 28.03. und am 11.04.2013 wie immer in der Zeit von 14°° - 16°° im Bürgerbüro des Rathauses statt. Die nächsten stets im gewohnten Rythmus dann wieder jeden 2. und 4. Donnerstag des Monats.Sprechtage außerhalb dieser Zeiten in Einrichtungen der Stadt werden spontan mit den Leitern / Leiterinnen abgestimmt und auf dieser Seiten bekannt gegeben.

 

Es tut sich was !!!

Förderanträge werden nur noch positiv beschieden, wenn zu einer beabsichtigten Baumaßnahme der Stadt oder auch anderer Bauträger seitens des Behindertenbeauftragten eine positive Stellungnahme abgegeben wurde.
Diee ist nur möglich, wenn die einschlägigen DIN - Vorschriften und gesetzlichen Grundlagen zum barrierefreien Bauen auch strikt eingehalten werden. Das ist gut so, denn unsere Belange finden somit zunehmend Berücksichtigung und begangene " Sünden " sollten damit der Vergangenheit angehören bzw. weitestgehend vermieden werden.

Zur Zeit habe ich 5 Stellungnahmen in Arbeit bzw. für 2013 in der Ankündigung :

  • Erlebnispark " Am Flößrasen "
  • Erweiterung Keltenbad
  • Neubau Kinderkrippe Wohngebiet " Allendorf "
  • Grundhafter Ausbau der " Karl - Liebknecht - Strasse "
  • Barrierefreies Wohnen in der " Leimbacher Strasse " / Bauherr ist die " Gewog mbH "


Auch in die Vorbereitung der in 2013 u.a. geplanten Verantstaltungen wie das Stadtfest und Osterspaziergang, bin ich aktiv über die jeweils verantwortlichen Mitarbeiter der Stadt stets eingebunden.

Ich darf sagen, dass ich in Bezug einer barrierefreien Stadt Bad Salzungen stets gefragt werde und mein Betrag dazu auch gewollt ( ! ) ist.

Und auch das ist gut so !!!


Situation " Bahnhof  Bad Salzungen " / Artikel in der STZ vom 16.10.2012


Auch ich war enttäuscht davon, dass nicht wie bisher stets zugesagt im Jahre 2013 der Umbau erfolgt, sondern erst in 2014. Das sind noch satte 2 Jahre bis dahin.
Meine Entäuschung darüber durfte ich am 23.10.2012 gegenüber unserem Bürgermeister, Herrn Bohl, zum Ausdruck bringen. Ich wußte bereits im Vorfeld, dass er diese entgegennimmt und auch akzeptiert. Ich habe vorgeschlagen, dass ich meine Enttäuschung öffentlich mache und wir von der Deutschen Bahn erwarten, nein forderen, dass seitens des Unternehmens ein Vorschlag für eine Übergangslösung bis 2014 unterbreitet wird. So wie bisher kann der Zustand bis dahin nicht nicht einfach so hingenommen werden. Wir sind bereit, jeden akzeptablen Vorschlag, welcher eine gefahrlose Zuwegung zum Bahnsteig 4 für ältere Bürger, Menschen Behinderungen jedweder Art und Müttern mit Kinderwagen ermöglicht, auch zu akzeptieren. Auch wir möchten, dass es in 2014 dann endlich zu der im Artikel vom 16.10.2012 angkündigte Sanierung kommt und der " unansehnliche und der einer Kurstadt unwürdigen Zustand " endlich ein Ende hat.
Da sind wir uns sehr einig mit dem Thüringer Konzernbevollmächtigten der DB, Herrn Volker Hedrich, denn  Konfrontation hilft nicht weiter.
Im Namen aller Betroffenen bleibe ich dran an dem Thema und werde mich dafür einsetzen, dass es eine akzeptable Übergangslösung geben wird.

Barrierefreie Toiletten in Bad Salzungen

Es tut sich was in unserer Stadt.

Seit Anfang April ist die barrierefreie Toilette am Burgsee  für die Öffentlichkeit zur Nutzung frei gegeben. Außer noch kleineren Mängeln, welche mittlerweile abgestellt sind, steht einer Nutzung nicht´s mehr im Wege. Wir hoffen, dass diese Toilette von Vandalismus verschont bleibt.

Die Sanierung auf dem Husenfriedhof dauert noch an. 

Es beweist, unsere Stadt kümmert sich intensiv um die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Das finde ich echt gut und wird unserer Stadt auch nach außen hin gut zu Gesicht stehen.


Es ist vollbracht !

 
Seit Jahresbeginn haben wir auf der Homepage unserer Stadt einen eigenen Link " Projekt barrierefreie Kur- und Kreisstadt Bad Salzungen " und " Barrierefreie Einrichtungen in Bad Salzungen ". Als Behindertenbeauftragter möchte ich mich für die tolle Gestaltung und die immense Fleißarbeit bei allen Beteiligten ganz sehr bedanken, die da sind :

zuvorderst unsere Azubi`s Jeannine Klementa, Tobias Kister und Kevin Luther, unser Internetspezialist, Herr Frank Bösenberg und unsere Personalsachbearbeiterin, Frau Barbara Hoßfeld und allen, die daran in irgeneiner Art und Weise mit beteiligt gewesen sind.

Aller Anfang war schwer, aber er ist vollbracht und wir bleiben dran, um allen urlaubs- und kurwilligen Gästen in Nah und Fern unsere Stadt im Internet schon mal schmackhaft zu machen.  Weil sich in unserer Stadt ständig was tut, neue Einrichtungen wie demnächst das Stadtmuseum hinzukommen, schauen Sie halt immer mal rein, es lohnt sich.

Noch ein Hinweis

Wenn wir von barriefreier Nutzung sprechen, so gehören dazu auch unsere sehschwachen, blinden und gehörlosen Mitmenschen, an die wir zu denken haben. Ich gebe zu, da gibt es auch in unerer Stadt noch gehörige Defizite und Nachholebedarf. Ich werde mich bemühen, bei allen Projekten, zu denen ich hinzugezogen werde, die Belange dieser Bürger einzubeziehen und zu berücksichtigen. Als aktuelles Beispiel möchte die Stadionsanierung erwähnen, wozu heute ein Gespräch mit dem Projektaten, Prof. Dr. Ing. Architekt Joachim Casparius, statt findet. Das wurde nämlich bisher vernachlässigt, auch von mir.

Zum Stadion


Gespräch mit Prof. Dr. Ing. Architekt Joachim Casparius am 11.01.2012

Das Gespräch fand in einer angenehmen Atmossphäre statt. Herr Casparius steht den Belangen behinderter Bürger nicht nur sehr aufgeschlossen gegenüber, er sieht die Kriterien barrierefreien Bauens auch als oberstes Gebot seiner Tätigkeit an. Sein Prinzip ist, es gibt wohl kaum noch Menschen ohne Behinderungen, und sei es nur durch eine Brille. Eine lobenswerte Einstellung eines Architekten.

Die Belange gehbehinderter Meschen und Bürger im Rollstuhl fanden weitestgehende Berücksichtigung. So ist es jetzt möglich, von der mittleren Ebene mit einem Rollstuhl, allerdings auf Grund einer Steigung von ca. 8 ... 9% nur mit Hilfestellung, den Kunstrasenplatz auf der dritten Ebene zu erreichen.
Gernerell ist der untere Bereich, dort wo sich das Spiefeld und die leichtathletischen Anlagen befinden, komplett rollstuhlgerecht gestaltet.
Freizeitsport für Menschen mit Behinderungen ist möglich, allerdings keine wettkampftauglichen Aktivitäten.
2 - 3 Parkplätze für Rollstuhlfahrer sind mit der Herrichtung des Parkplatzes vor dem Haupteingang des Stadions eingerichtet, weitere befinden sich am Westeingang der Stadionhalle, die dann auch für Besucher des Kunstrasenplatzes zur Verfügung stehen werden. Eine Beschilderung zur Orientierung ist am Haupteingang und am Westeingang der Halle vorgesehen.
Kurz dargestellt ist die Feststellung erlaubt, dass der Archtitekt die Belange behinderter Menschen bei der Stadionsanierung  berücksichtigt und in seinem Projekt einbezogen hat.
Bis zu Fertigstellung wird es noch weitere Gespräche geben, welche auch bereits statt gefunden haben. Somit ist die Feststellung erlaubt, dass ich als Behindertenbeauftragter der Stadt stets einbezogen war und bin.

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